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VKHD unterstützt Homöopathen ohne Grenzen |
Mit einer großzügigen Spende von 3.700 Euro wurde die Arbeit von Homöopathen ohne Grenzen gewürdigt. Überreicht wurde der Scheck in der VKHD - Geschäftsstelle/Ulm von VKHD-Schatzmeisterin Monika Kindt an Frau Ursel Lessmann, selbst eine langjährige Mitarbeiterin bei Homöopathen ohne Grenzen.
Homöopathen ohne Grenzen ist eine Vereinigung von ÄrztInnen, HeilpraktikerInnen und Hebammen. Ziel ist es, die klassische Homöopathie als medizinische Hilfe in Krisengebieten einzusetzen. Homöopathen ohne Grenzen arbeiten nur auf Anfrage der jeweiligen Länder. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Ausbildung in klassischer Homöopathie. Die lokalen Strukturen der Gesundheitsversorgung werden eingebunden, so dass keine Konkurrenzsituation vor Ort entsteht, sondern ein kultureller Austausch. Der wichtige Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe wird in den einzelnen Projekten umgesetzt. Hierfür haben die Homöopathen ohne Grenzen ein Unterrichtssystem entwickelt, das den Erfordernissen vor Ort angepasst werden kann. Die von Homöopathen ohne Grenzen initiierten Projekte sollen mittelfristig eigenständig arbeiten und ausbilden. Die Organisation arbeitet unabhängig von politischen, religiösen und ökonomischen Interessen ehrenamtlich und finanziert sich nur über Mitgliederbeiträge und Spenden.
Das Mostar-Projekt - Start von Homöopathen ohne Grenzen
Begonnen hatte alles im Jahr 1996 anlässlich des Bosnien-Krieges, als das Homöopathie-Forum e.V. in Mostar ein Pilot-Projekt startete. Mit Hilfe der klassischen Homöopathie sollte den traumatisierten Menschen in Bosnien-Herzegowina geholfen werden, die Schrecken und Verletzungen des Krieges zu verarbeiten. Mehr als tausend PatientInnen konnten in den folgenden vier Jahren kostenlos in der eingerichteten Lehrpraxis behandelt werden. Das Mostarprojekt war sehr erfolgreich und wurde mit einem Preis der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet.
Aktionen und Aktivitäten
Aus der kleinen Aktionsgruppe einiger HomöopathInnen ist mittlerweile eine Gemeinschaft mit über 190 Mitgliedern gewachsen. Das größte aktuelle Projekt findet derzeit in Kenia statt. In zwei Jahren wurden Hebammen auf der Insel Lamu in Klassischer Homöopathie ausgebildet. Das Projekt war so erfolgreich, dass nun eine umfassende Ausbildung in klassischer Homöopathie für Traditionelle Heiler, Krankenschwestern und weitere Hebammen beginnt. In Bolivien behandeln und unterrichten Homöopathen ohne Grenzen auf Anfrage der Aymara klassische Homöopathie. Ein neues Projekt startet gerade in Sierra Leone.
In Sarajevo wurden nach der Grund- auch eine Lehrerausbildung mit Unterricht, Supervision und Hospitation in einer eingerichteten Lehrpraxis über mehrere Jahre angeboten. Das Projekt ist abgeschlossen, gerade wurde um weitere Supervision gebeten.
Im Projekt Mazedonien wurde eine Grundausbildung durchgeführt. Auch hier gibt es eine Nachfrage nach Supervision. Das Tsunami-Hilfe Projekt in Sri Lanka brachte eine unglaubliche Welle an neuen Mitgliedern, Spenden und natürlich Arbeit vor Ort. Die eingerichtete Praxis war über eineinhalb Jahre fast durchgehend in wechselnden Teams von je zwei HomöopathInnen besetzt. Es wurden mehr als 5000 Menschen behandelt. Diesem Projekt folgt nun ein Weiterbildungsprojekt für die ansässigen Homöopathen, die nicht nach Indien reisen können.
Leider musste das Projekt zur Unterstützung der Erdbebenopfer in Bam, Iran, auf Grund der äußerst kritischen politischen Lage im Oktober 2006 vorzeitig beendet werden. Weitere Ausbildungsprojekte waren Honduras und Togo.  eue Projekte sind bereits in Planung.
Ein Tropfen auf den heissen Stein?
Der VKHD ist sich darüber bewusst, dass die Spende an Homöopathen ohne Grenzen nur der Anfang sein kann. Wenn Sie spenden wollen - oder wenn Sie sich für eine Mitgliedschaft, auch im Rahmen einer Fördermitgliedschaft, interessieren, finden Sie alle wichtigen Informationen auf der Homepage von Homöopathen ohne Grenzen
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