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Wie wirkt Homöopathie?

 
Die Homöopathie vertraut auf die Heilungspotentiale des Organismus und aktiviert diese mit einem spezifischen Reiz. Dem Patienten wird dabei in einer sehr feinen Dosierung ein Arzneimittel verabreicht, das seinen krankhaft veränderten Zustand widerspiegelt (Ähnlichkeitsprinzip). Seine Lebens- und Selbstheilungskräfte werden durch diesen geringen, aber hoch spezifischen Reiz veranlasst, etwas zu tun, was sie vorher nicht taten. Hierdurch kommt ein Heilungsprozess in Gang. Was genau dabei geschieht, kann im Sinne der heutigen Naturwissenschaft noch nicht erklärt werden. Viele Wissenschaftler rechnen die Homöopathie jedoch zu den Reiz- und Regulationstherapien.

Nach der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können frühere Krankheitssymptome kurz wieder aufflackern oder bestehende Symptome sich kurzzeitig verstärken. Vielleicht haben Sie in diesem Zusammenhang schon die Begriffe “Erstreaktion oder Erstverschlimmerung“ gehört? Dieses Phänomen deutet darauf hin, dass der Organismus den Heilungsprozess eingeleitet hat.

Homöopathische Medikamente –  vorausgesetzt, sie werden nach den Regeln der klassischen Homöopathie eingenommen – sind ohne Nebenwirkungen. Deshalb sind sie auch für die Behandlung von Schwangeren und Säuglingen besonders geeignet. Allerdings können unsachgemäß verordnete homöopathische Medikamente durchaus unerwünschte Folgen haben, vor allem, wenn sie über längere Zeit unkontrolliert eingenommen werden. (Selbstbehandlung)

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Homöopathie erlebt

Eine Familie berichtet über ihre homöopathische Behandlung.

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