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Die Homöopathie vertraut auf die Heilungspotentiale des Organismus und aktiviert diese mit einem spezifischen Reiz. Dem Patienten wird dabei in einer sehr feinen Dosierung ein Arzneimittel verabreicht, das seinen krankhaft veränderten Zustand widerspiegelt. Hierdurch kommt ein Heilungsprozess in Gang. Was genau dabei geschieht, kann im Sinne der heutigen Naturwissenschaft noch nicht erklärt werden. Viele Wissenschaftler rechnen die Homöopathie jedoch zu den Reiz- und Regulationstherapien.

Nach der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können frühere Krankheitssymptome kurz wieder aufflackern oder bestehende Symptome sich kurzzeitig verstärken. Dieses Phänomen ist auch unter den Begriffen „Erstreaktion" oder "Erstverschlimmerung“ bekannt. Es deutet darauf hin, dass der Organismus auf die Gabe der homöopathischen Arznei reagiert und den Heilungsprozess eingeleitet hat.

Homöopathische Medikamente sind ohne toxische Nebenwirkungen. Deshalb sind sie auch für die Behandlung von Schwangeren und Säuglingen besonders gut geeignet. Allerdings können unsachgemäß verordnete homöopathische Medikamente durchaus unerwünschte Folgen haben, vor allem, wenn sie über längere Zeit unkontrolliert eingenommen werden, wie dies bei der Selbstbehandlung vorkommt. 

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