Die Homöopathie hat durch ihre hohen Verdünnungen offenbar die unbequeme  gesellschaftliche  Rolle  inne,  herrschende  Weltanschauungen  und Paradigmen frontal und offensichtlich herauszufordern. Sicherheiten entschwinden heute auf allen Ebenen: Arbeitsplatz, Rente, Staat und Kirche sind keine verlässlichen Größen mehr, auf den dünn überklebten Blasen der Bankenkrise wird weiterhin gezockt, zu nachhaltigen Planungen ist die Politik nicht mehr in der Lage, Menschen sind und werden entwurzelt. Doch wenigstens physische Größen, wenigstens die Materie sollte uns sicher sein. Da kommen die Homöopathen und heilen – mit dem „Nichts“? Sind  wir  ein  Simile  der  Krise?

Pressemitteilung "Die Homöopathie als Simile der Krise" (120 KB)

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