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Anmerkungen zum Artikel "Nichts als Zucker? - Der Streit über Globuli" von K.B. Becker, in: Frankfurter Allgemeine Woche Nr. 2, Seite 14-19.

Dass Kim Björn Becker, seines Zeichens wohl Journalist, von der Homöopathie nichts verstanden hat, zeigt sich am deutlichsten am Schluss seines Artikels zum Titelthema der aktuellen Frankfurter Allgemeine Woche (Nr. 2 vom 03.01.2020), in dem er sich zur homöopathischen Behandlung eines Knochenbruchs äußert: "Folgt man der Logik Hahnemanns aus dem 18. Jahrhundert, dann müßte der Homöopath zur Therapie ein Mittel einsetzen, das beim Gesunden das entsprechende Krankheitsbild auslöst. Also einen Wirkstoff, der Knochen bricht."

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Margarete Stokowski, Autorin und Journalistin, schreibt wunderbare Texte, die auch Jana Möllmann normalerweise gefallen. Im September aber hat sie für den Spiegel eine Kolumne verfasst, die Jana zu einem lautstarken Protest veranlasst hat. Daraus wurde nun ein herzerfrischender Leserinnenbrief, den wir hier gerne veröffentlichen.

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Liebe Leute vom VKHD. Hier schreibt euch ein Fan von euch, aber ein ehemaliger! Warum? Wegen der Wahrheit, die ich gefunden habe.

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Vor gut 20 Jahren erfreute sich die Homöopathie einer großen Beliebtheit. Zu ihrem 200. Geburtstag 1996 gab es zahlreiche (wohlwollende!) Homöopathie-Specials in den Leitmedien, die Deutsche Post adelte Samuel Hahnemann mit einer Sondermarke, Georgos Vithoulkas erhielt den alternativen Nobelpreis und ich besuchte eine wunderbare Ausstellung zur Homöopathie im Deutschen Hygiene-Museum zu Dresden.

Ein Jahr später staunte auch die Wissenschaft nicht schlecht, als die Autor*innen Barnes, Resch und Ernst im renommierten Journal of Clinical Gastroenterology eine Untersuchung1 publizierten und zu folgendem Ergebnis kamen: "Meta-analyses indicated a statistically significant (p < 0.05) weighted mean difference (WMD) in favor of homeopathy (compared with placebo) on the time to first flatus. […] There is evidence that homeopathic treatment can reduce the duration of ileus after abdominal or gynecologic surgery."

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Neulich kam ein Gespräch mit meiner Mutter – ich weiß nicht mehr, warum – auf das Fernsehen der 1980er Jahre. Die Serie "Dallas" gehörte damals zum Pflichtprogramm meiner Eltern. Als einer der Hauptcharaktere, Bobby Ewing, zum Ende einer Staffel einen dramatischen Tod fand, war Trauer im Hause Reis angesagt. Was war jedoch die Überraschung groß, als eben jener verblichene Bobby gut 20 Folgen später morgens in der Dusche auftauchte, als wäre nichts gewesen. Sehr zur Freude auch meiner Mutter.

Mich erinnerte die Geschichte daran, dass ich seit über einem halben Jahr genau so trauere, wie damals Bobbys (vermeintliche) Witwe. Ende 2018 war die ZKH, die Zeitschrift für Klassische Homöopathie, von dieser Welt – nein, von den Verlegern! – abberufen worden. Und jetzt ist es endlich an der Zeit, diesem Verlust eine schriftliche Verarbeitung entgegen zu stellen, einen Nachruf, den die KH verdient hat.

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Vorgeschichte

Wie mittlerweile (fast) allgemein bekannt sein dürfte, fand am 25. September 2019 die 27. Sitzung des Landtags in Bayern statt, zu der die Fraktion der FDP einen "Dringlichkeitsantrag" mit dem Titel "Keine Homöopathie als Kassenleistung" eingereicht hatte. Dieser Antrag wurde lebhaft diskutiert. Das Ergebnis, der WELT zufolge: "Der Antrag stieß bei allen Fraktionen auf Ablehnung."

Als besonders beeindruckend war uns die Rede des Abgeordneten Holetschek (CSU) aufgefallen, die dieser auf seinem Facebook-Account selbst publizierte und die wir über unsere Facebook-Seite teilten.

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