In liebevoller Erinnerung an Michael Smith, Vorsitzender des ECCH
In liebevoller Erinnerung an Michael Smith, Vorsitzender des ECCH
Der langjährige ECCH-Vorsitzende und geschätzte Kollege Michael Smith ist am 13. April 2026 gestorben. Der VKHD berichtete schon auf seiner Facebook Seite darüber.
Lesen Sie hier den Nachruf der ECCH-Vorstandskollegin Vally Kalozoumi, die an der Beisetzung in Michaels Heimatort stellvertretend für den ECCH-Vorstand teilgenommen hat.
„Wir sind zutiefst betrübt über den Verlust unseres ECCH-Vorsitzenden Michael Smith, der am 13. April 2026 nach langem Kampf gegen den Krebs friedlich im Kreise seiner Familie verstorben ist.
Michael war ein leidenschaftlicher Homöopath, der sein Leben dem Ziel widmete, der Homöopathie die Anerkennung zu verschaffen, die sie verdient. Er hat viele von uns mit seiner Herzlichkeit, seinem einfühlsamen Verständnis und seinem unerschütterlichen Engagement berührt. Er war für uns alle ein fester Halt – er hörte sich jede geäußerte Meinung aufmerksam an, und brachte dann seine eigenen Überlegungen ein, die sowohl unsere Diskussionen, als auch die Politik der ECCH stets auf dem Boden der Tatsachen hielten.
Wir bewunderten seine geistige Klarheit, sein strukturiertes Denken, seine Würde und die ruhige Stärke, mit der er jedes Thema angegangen ist. Während unserer Jahresversammlungen blickte er mit stillem Stolz um sich und lächelte, wenn Kollegen gemeinsam lachten – sei es bei Scherzen über gestohlene Zitronen oder bei langen gemeinsamen Abendessen. Diese Momente spiegelten das Gemeinschaftsgefühl wider, das er mitgeprägt hat. Seine Freundlichkeit und Loyalität haben uns alle tief bewegt. Die Erinnerung an ihn ist eine bleibende Inspiration für die homöopathische Gemeinschaft.
Die Beerdigung fand in der St. Mochonog’s Church in Kilmacanogue, Irland, statt, wo eine Feier zu seinem Gedenken abgehalten wurde. An der Zeremonie nahm eine große Zahl von Menschen teil, darunter Familienmitglieder, Verwandte, Freunde, Patienten, Schüler und natürlich Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Orten. In Erinnerung an Michaels Liebe zu Farben und Freude würdigten die Anwesenden diesen Geist, indem sie farbenfrohe Kleidung trugen, und Geschichten über Michael erzählten. Menschen, die ihm nahestanden, berichteten über Begebenheiten aus ihrem gemeinsamen Leben und hoben seinen Beitrag zur Gemeinschaft hervor, in der er lebte, sowie seine Leidenschaft für Musik, die er mit seiner geliebten Schwester Jenny und seiner Nichte Robin teilte, die während der Trauerfeier Musik spielten und Lieder sangen, die er liebte. Sein Sohn Oisin, tief bewegt, sprach von Erinnerungen an ihr gemeinsames Leben und erzählte, wie sein Vater ihn geprägt hatte, wie er ihn ermutigt hatte, den Beruf zu ergreifen, den er liebte, sowie von lustigen Geschichten, die Michaels Sinn für Humor zeigten. Einer seiner engsten Freunde und Kollege aus der Homöopathie erinnerte sich an Momente aus ihren Diskussionen über Philosophie und natürlich Homöopathie, sowie an ihre Meinungsverschiedenheiten, die immer interessant waren und zu stundenlangen, humorvollen Gesprächen führten. Der ECCH-Vorstand war bei der Beerdigung durch Vally Kalozoumi vertreten, und sie würdigte Michaels Leben, sein Werk und seinen bleibenden Beitrag zur homöopathischen Gemeinschaft. Zu den Gesprächen, die nach der Zeremonie folgten, versammelte sich eine große Zahl von Homöopathen, die gekommen waren, um Michael die letzte Ehre zu erweisen.
In einer sehr emotionalen Atmosphäre bleibt vor allem der positive Einfluss in Erinnerung, den Michael auf all diese Menschen – Verwandte, Freunde, Kollegen, Patienten – sowie auf die gesamte homöopathische Gemeinschaft in Europa hatte, für die er viele Jahre lang tätig war.
Er mag nicht mehr unter uns sein, doch sein Einfluss wird in unseren Gedanken, unserer Arbeit und unseren Herzen weiterleben.“
Autorin des englischen Originaltextes Vally Kalozoumi, deutsche Übersetzung Ralf Dissemond


