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BPH-Vorsitzender Stromberg: “Uns wird sehr, sehr viel Sympathie entgegengebracht”

Seit etwas mehr als einem halben Jahr ist der BPH wieder in der Öffentlichkeit aktiv. Wie werden Sie aufgenommen?

Meinolf Stromberg: Wir bekommen hauptsächlich positives Feedback, die Homöopathie-Community freut sich, dass wir wieder sichtbar sind und uns engagieren. Wir erhalten Briefe, in denen dies zum Ausdruck gebracht wird, die Mitgliederzahl wächst und immer mehr Leserinnen und Leser nutzen die BPH-Webseite und unsere Facebook und Twitter-Auftritte. Wir bekommen aber auch freundlich kritische Fragen. So wurden wir von Heilpraktikern angesprochen, warum wir uns in der Satzung nur auf die Zusammenarbeit mit Ärzten beziehen. Darauf haben wir mit einer Satzungsänderung reagiert und in Zusammenarbeit mit der SHZ und dem VKHD die Zusammenarbeit ausgebaut. Überrascht hat uns, dass wir bereits nach so relativ kurzer Zeit von Journalisten um Antworten und Informationen gebeten werden und von Politikern um Gespräche und Rat.

Wie erleben Sie die derzeitige Homöopathie-Diskussion? 

„Meinolf Stromberg: Sie erscheint mir immer abstruser zu werden. Auf der einen Seite haben wir eine wachsende Zahl an Patientinnen und Patienten, denen die Homöopathie hilft, wir haben Therapeuten, die die Homöopathie erfolgreich einsetzen, Krankenkassen, die sie erstattet und Wissenschaftler, die uns bestätigen, dass es eine Evidenz der Homöopathie gibt. Und dann agitiert eine Anti-Homöopathie-Kampagne, die ihren Einfluss auf Medien und Politiker ausbaut – es wird immer schwieriger, mit unseren Argumenten durchzudringen. Die Kritik wächst mit der Erfolgsquote der Homöopathie. 

Können Sie Beispiele nennen? 

Meinolf Stromberg: Gerne. Wir haben vor ein paar Tagen einer großen Frauenzeitschrift ein Interview angeboten, dass wir mit einer Ärztin gemacht haben, die sich nach vielen Jahren im Krankenhaus für die Homöopathie entschieden hat. Diese Ärztin erlebte immer wieder Grenzen der konventionellen Medizin und erlernte Homöopathie. Also das Gegenmodell einer bekannter Anti-Homöopathie-Lobbyistin. Von der Zeitschrift hieß es, sie würden doch keine Werbung für die Homöopathie machen… Anderes Beispiel: Eine Tagezeitung gibt der genannten Lobbyistin sehr viel Raum in einem Beitrag. Auf die Bitte, die Homöopathie-Seite auch zu Wort kommen zu lassen, hieß es, sie würden Lobby-Gruppen nicht berücksichtigen und verwiesen auf ihren Qualitäts-Journalismus.

Wie versuchen Sie Ihre politischen Ziele umzusetzen? 

Meinolf Stromberg: Auf vielfältige Weise. Erst einmal durch Informationen in unseren digitalen Medien. Wir greifen laufend aktiv aktuelle Themen auf, fragen nach und verbreiten sie aus Perspektive der Patienten. Aber auch im direkten Gespräch auf Veranstaltungen und gezielt mit Politikern und Journalisten. Wir gehen auch mit anderen Verbänden Bündnisse ein, um gemeinsam mit einer größeren Stärke aufzutreten. Merken Sie sich schon mal den 6. Mai vor, an diesem Tag wird eine breit angelegte Kampagne pro natürliche Heilweisen unter dem Motto weil`s hilft starten – wir informieren dann in unseren Medien.

Welche Unterstützung benötigen Sie?

Meinolf Stromberg: Vielfältige… Wir freuen uns über jedes Mitglied. Gemäß unserem Motto “Mit vereinten Kräften” können wir nur etwas bewegen, wenn sehr viele Menschen beim BPH mit machen. Wir freuen uns, wenn unsere Flyer verteilt werden, unsere Webseite verlinkt und Facebook geliked werden – und natürlich auch über Spenden. Wir müssen zum Beispiel jetzt eine neue Auflage unserer Flyer drucken, da ist jede Spende willkommen.

www.bph-onlne.de

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