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ECCH - 30 Jahre Fürsprecher für den Beruf des Homöopathen

Informelle Diskussionen auf den Straßen Dublins im Frühjahr 1990 während der Gründung der Irish Society of Homeopaths führten am 9. Juni 1990 zu einem ersten Treffen von Vertreter*innen von

Homöopathie-Organisationen aus Deutschland, Irland, den Niederlanden, Norwegen und dem Vereinigten Königreich.

Die Teilnehmer*innen dieses Treffens kamen überein, eine Organisation zu gründen, die sich für den Beruf des Homöopathen in der EU einsetzen, die Standards harmonisieren und Informationen austauschen sollte. Der Europäische Rat für Klassische Homöopathie (später geändert in "Europäischer Zentralrat der Homöopathen") war geboren!

Die meisten Homöopathie-Organisationen dachten zu dieser Zeit nicht über ihre nationalen Grenzen hinaus. Das ECCH sah die Notwendigkeit, den Berufsstand auf europäischer Ebene zusammenzuführen, und berufliche Solidarität zu schaffen. Es gab auch ein wachsendes Bewusstsein für den Einfluss der EU auf die Gesundheits- und Apothekenregulierung.

Stephen Gordon verfügte über den politischen Scharfsinn und die nötige Erfahrung, um das ECCH voranzubringen, und nahm die Rolle des Generalsekretärs an. Das ECCH verdankt Stephen Gordons Vision und seinem Engagement sehr viel.
Andreas Bjørndal als Vertreter der NHL, Norwegen, sagt: "Es war eine Zeit voller Ideen, voller Idealismus und Hoffnung. Wir sahen uns in der Zukunft an einem Ort des Respekts, wissenschaftlich anerkannt, gut geregelt im Sinne unserer Bedürfnisse und Prinzipien, für die gesorgt wurde, und einer hohen Qualität der Ausbildung, der Ethik, der beruflichen Standards sowie der Arzneimittelproduktion.

Wir lebten in der besten Zeit der Homöopathie, ... Schulen wurden gegründet, Gesellschaften wuchsen, es gab viele Konferenzen, an denen man teilnehmen konnte, und die Zeitschriften waren voll von Artikeln guter Qualität.

Wir hatten das Gefühl, Teil von etwas Wichtigem zu sein, etwas mit viel Potenzial und Wohlstand - die Grenze war nur der Himmel".

30 Jahre später ist es gut, diese Positivität zu feiern, da das ECCH diese Vision weiter vorantreibt, indem es sich für das Recht der nicht-ärztlichen Homöopathen auf Berufsausübung einsetzt, und die Standards für den Homöopathen-Beruf in Europa harmonisiert.

Jeder Mitgliedsverband hat etwas in das ECCH einzubringen, wenn wir unsere gemeinsame Zukunft gestalten. Obwohl die ECCH-Hauptversammlung 2020 höchstwahrscheinlich ein virtuelles Treffen sein wird, freuen wir uns sehr darauf, die Leistungen des ECCH bei unserem nächsten persönlichen Treffen im Jahr 2021 zu feiern.

Ralf Dissemond

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