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15 Jahre SHZ – Herzlichen Glückwunsch!

13.12.2018
Der VKHD gratuliert der SHZ zum 15. Jubiläum Der VKHD gratuliert der SHZ zum 15. Jubiläum Fotolia #123793153 © bilderstoekchen
Die Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ) feierte im November ihr 15-jähriges Jubiläum. Seit 2003 macht sie sich unermüdlich für die Qualitätsstandards in der Homöopathie stark. Stefan Reis, VKHD Beirat, blickt zurück und würdigt die Arbeit der Stiftung und aller Kolleginnen und Kollegen, die sich in der SHZ engagiert haben.

Am 1. November 2003 erblickte die Stiftung Homöopathie-Zertifikat (SHZ) das Licht der Welt. Vorausgegangen war ein Ringen um das, was in Hinsicht auf Qualität der homöopathischen Arbeit als Konsens unter den deutschen nichtärztlichen Homöopathinnen und Homöopathen gefunden werden konnte. Sich hier auf einen Katalog einigen zu können - das war angesichts der großen Unterschiede der Beteiligten schon eine echte Leistung der Mütter und Väter der SHZ.

Ach ja, die Eltern: Man kann die SHZ durchaus als Wunschkind bezeichnen. Aus der Taufe gehoben wurde sie von vielen Beteiligten, allen voran der Berufsverband VKHD sowie einige "freie", vereinsunabhängige Ausbildungsinstitute und einzelne engagierte Kolleginnen und Kollegen.

Es folgten einige Jahre in den Kinderschuhen, in denen die Organisationsstruktur aufgebaut wurde und es Übergangsregelungen für bereits praktizierende Homöopathinnen und Homöopathen gab. Vor 10 Jahren dann, 2008, wurde endlich die erste Zertifikatsprüfung abgenommen, die heute jährlich an zentraler Stelle stattfindet.

In all den Jahren entwickelten sich auch die Qualitätskriterien weiter; heute kann man sich bei der SHZ als Therapeut, Dozent und Supervisor zertifizieren und als Ausbildungsinstitut die Lehrgänge akkreditieren lassen.

Stiftung: Welche Vorteile bringt das?

Warum eigentlich eine Stiftung, mögen sich Einige von Ihnen fragen? Diese Idee entstand, nachdem sich in den 1990er Jahren Vertreter homöopathischer Vereine, Verbände und Ausbildungsinstitute in zahlreichen Treffen zu Frankfurt am Main auf Richtlinien einigen konnten, nach denen man künftig homöopathische Aus- und Fortbildung berufstandsintern regeln wollte. Es stellte sich dann die Frage, wer – beziehungsweise welche Organisation – sich um die Umsetzung kümmern sollte.
Da lag es nahe, dafür eine Stiftung zu gründen. Als Vorteil sah (und sieht) man die Unabhängigkeit von Anbietern im Bereich der Homöopathie (Schulen, Vereine etc.), auch die Strukturen innerhalb der Stiftung (Vorstand, Stiftungsrat, Qualitätskonferenz) stellen dies sicher. Außerdem genießen Stiftungen im Allgemeinen ein hohes gesellschaftliches Ansehen, was für Gespräche mit Versicherungen und Politikern einen Vorteil bedeuten dürfte. Patienten auf der Suche nach geeigneten Therapeuten finden hier eine vertrauensvolle Anlaufstelle und kein Werbeportal.

SHZ bescheinigt Fachkompetenz

Wer die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde hat, darf die Homöopathie in der Praxis einsetzen – ganz unabhängig davon, ob sie oder er tatsächlich auch grundlegende Kenntnisse darüber hat. Es gibt wohl kaum ernsthaft praktizierende Kollegen, die nicht ein intrinsisches Interesse an Qualität haben. Dennoch sind längst nicht alle auch als Therapeuten zertifiziert.
Bei dieser Gelegenheit sei angemerkt, dass es für erfahrene Homöopathinnen und Homöopathen die Möglichkeit gibt, sich, ohne eine Prüfung ablegen zu müssen, bei der SHZ zertifizieren zu lassen. Es reicht der Nachweis von zehn Jahren homöopathischer Praxistätigkeit, 350 Unterrichtseinheiten Ausbildung oder Seminare zur Homöopathie sowie einigen Falldokumentationen.

Die SHZ braucht die Homöopathinnen und Homöopathen - denn nur, wenn die Professionellen selbst ihre Qualität dokumentieren und sich fortbilden, kann auch nach außen "Der Homöopath" als ein Sinnbild für ein verantwortungsvolles und qualitativ einwandfreies Therapieangebot stehen.
Die Homöopathen wiederum brauchen die SHZ, denn sie ist die einzige Organisation, die den Kolleginnen und Kollegen nach unabhängigen und zugleich höchsten Kriterien bescheinigen kann, dass sie etwas von ihrem Fach verstehen.

Mit Elan in die Zukunft

Wie ich in den letzten Wochen selbst erfahren durfte, ist die SHZ - wie sich das in dem Alter auch gehört - eine überaus lebhafte und kreative Truppe. Sie hat viele und einige große Pläne für die Zukunft. Wenn das so weiter geht, müssen wir uns um die Qualität der Homöopathie in Aus- und Weiterbildungen keine Sorgen machen.

Allen zertifizierten Kolleginnen und Kollegen sei gedankt für ihr Engagement und ihr Eintreten für Qualität. Alle anderen seien herzlich eingeladen, sich die SHZ einmal etwas genauer anzuschauen.

Stefan Reis, Beirat VKHD
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