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S.W., weiblich, 43 Jahre – Entzündeter Zeckenstich

Vor ca. 9 Jahren stach mich unbemerkt eine Zecke in den rechten Unterschenkel. Der Kopf steckte noch drin und ich ließ diesen beim Arzt entfernen. Innerhalb von ca. 7 Tagen entwickelte sich zunächst eine Hauterscheinung namens Erythema migrans, also eine sich ausbreitende Rötung der Haut (Durchmesser ca. 5cm). Zusätzlich begann sich die Haut in diesem Bereich zu entzünden. Der Unterschenkel schwoll immer weiter an, wurde heiß, ich hatte Schmerzen und konnte dadurch immer weniger auftreten. Die Farbe der entzündeten Hautstelle veränderte sich. Es bildete sich ein dunkelblauer Ring, die Haut verfärbte sich bereits schwärzlich und begann sich abzuschälen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Fleck bereits eine Ausdehnung von ca. 9cm.

Der Arzt verschrieb mir daraufhin ein Antibiotikum, das ich 21 Tage einnehmen sollte. Am Freitagvormittag, nach der Einnahme der ersten Dosis wurde mir dermaßen übel, dass ich das Medikament nach ca. 15 Minuten wieder erbrach und ich dieses auf keinen Fall nochmal einnehmen wollte. Eine Bekannte riet mir, die Sache homöopathisch behandeln zu lassen. Zunächst dachte ich, das ist so schlimm, das kann man doch nicht homöopathisch behandeln. Zu diesem Zeitpunkt steckte ich selbst gerade mitten in meiner Heilpraktikerausbildung und befand mich beim Unterricht in meiner Ausbildungsstätte. Weil Wochenende war und in der Heilpraktikerschule 2 erfahrene Homöopathen verfügbar waren, dachte ich, ich probiere es mal, falls es nicht funktioniert, kann ich mir immer noch ein verträglicheres Antibiotikum verschreiben lassen. Samstagabend gegen 17 Uhr nahm ich das von den Homöopathen ausgewählte Mittel ein. Kurze Zeit später veränderte sich die Farbe der entzündeten Hautstelle. Der blaue Ring war im Begriff sich aufzulösen, aber die Entzündung breitete sich zunächst nach unten Richtung Knöchel aus, deshalb hatte ich Angst und glaubte nicht, dass die Globuli wirken. Die Homöopathen beruhigten mich und rieten mir, wenigstens die Nacht abzuwarten. Da ich noch kein Fieber hatte, wartete ich ab. Zu meiner großen Verwunderung stellte ich am nächsten Morgen jedoch fest, dass ich bereits bei jedem 2. Schritt wieder schmerzlos auftreten konnte. Die Haut fühlte sich viel weniger heiß an. Der blaue Ring hatte sich komplett aufgelöst, der Fleck war nicht mehr schwarzblau sondern nunmehr braun, eher wie ein abklingender blauer Fleck. Am Dienstag (3 Tage nach Einnahme) war die Entzündung vollständig abgeklungen. Übrig war lediglich ein großer brauner schmerzloser Fleck. Der Arzt empfahl ohne weitere Behandlung in 8 Wochen einen Borreliosetest, der negativ war. Nach ein paar Monaten war der braune Hautfleck ohne Narben herausgewachsen. Weitere Borreliosetests blieben negativ. Bis heute habe ich keine Borreliose-Beschwerden. Dieses Erlebnis bestärkte mich damals in meinem Wunsch und meiner Entscheidung, nach der Heilpraktikerausbildung eine Homöopathieausbildung anzuschließen. Meinen damaligen Behandlern bin ich dafür heute noch dankbar.

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