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Forschende haben an Mäusen untersucht, wie sich der Wechsel von einer Ernährung mit tierischen und pflanzlichen Proteinen zu einer ausschließlich pflanzlichen Proteinzufuhr auswirkt. Dabei zeigte sich, dass sich der Leberstoffwechsel bereits innerhalb weniger Tage verändert und die körperliche Aktivität deutlich abnimmt. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Leberenzym Glutamatdehydrogenase (GDH).
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Kann regelmäßiger Kaffeekonsum das Risiko für erneute venöse Thromboembolien senken? Eine norwegische Kohortenstudie untersuchte diesen Zusammenhang bei mehr als 2.000 Personen nach ihrem ersten thromboembolischen Ereignis. Die Ergebnisse weisen auf eine mögliche Assoziation hin, insbesondere nach provozierten Thrombosen.
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Wie häufig nutzen Menschen in Deutschland komplementärmedizinische Verfahren, bei welchen Beschwerden kommen sie zum Einsatz und welchen Nutzen erleben die Anwender*innen? Eine aktuelle Studie untersuchte diese Fragen anhand einer Befragung von mehr als 4.000 Erwachsenen. Die Ergebnisse zeigen, dass Naturheilkunde und Komplementärmedizin bei akuten wie chronischen Beschwerden eine wichtige Rolle spielen. Zugleich verdeutlicht die Untersuchung, warum die subjektiv wahrgenommenen Behandlungserfolge wissenschaftlich eingeordnet werden müssen.
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Eine im September 2026 online veröffentliche Beobachtungsstudie untersuchte die Effizienz einer individualisierenden homöopathischen Behandlung im Vergleich mit konventioneller Medikation bei nicht organisch bedingten Schlafstörungen. Die prospektive, multizentrisch aufgesetzte Studie wurde unter realen Praxisbedingungen durchgeführt und ergab unter beiden Behandlungsschemata eine Verbesserung der Symptomatik.
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In einer dreiteiligen Serie stellt die Initiative GESUNDE VIELFALT naturheilkundliche Kliniken in Deutschland vor, die mit multimodalen, integrativmedizinischen Ansätzen ganzheitliche Wege gehen, um Betroffenen, die an einem Post- oder Long-COVID-Syndrom leiden, wirksam zu helfen.
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Dienstag, 20 Oktober 2026 19:06

Neue Patientenfürsprecherin berufen

Am 12. Oktober 2026 wurde Barbara Achter nach einer fachöffentlichen Ausschreibung zur neuen Patientenfürsprecherin berufen. Damit steht Patient*innen homöopathisch behandelnder Heilpraktiker*innen wieder eine unabhängige (nicht weisungsgebundene) Ansprechpartnerin für ihre Anliegen zur Verfügung.
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Juckende, brennende oder gerötete Augen werden schnell einem Trockenen Auge oder einer Lidrandentzündung zugeschrieben. Doch dahinter können auch winzige Mitbewohner stecken: Demodex-Milben. Studien zufolge ist ein krankhafter Befall häufiger als angenommen und bleibt dennoch oft unerkannt. Woran sich die Milben erkennen lassen und welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen, erläutert eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft.
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Antibiotikaresistente Infektionen stellen die Medizin vor große Herausforderungen. Eine internationale Arbeitsgruppe unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie hat nun erstmals einen abgestimmten Rahmen für die personalisierte Phagentherapie vorgelegt. Die Leitlinie beschreibt unter anderem Anforderungen an Phagenauswahl, Qualitätskontrolle, Anwendung und Monitoring – und zeigt zugleich, wo noch Forschungsbedarf besteht.
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Erhält die Homöopathie im Arzneimittelrecht irgendeine Art von vorteilhafter Sonderbehandlung? Diese Behauptung gehört zu den wiederkehrenden Kritikpunkten. Carl Classen, Susann Buchheim-Schmidt und Roger Rissel setzen sich damit in zwei aktuellen Fachbeiträgen auseinander. Sie zeigen, wie die Unterschiede regulatorischer Anforderungen begründet sind und dass dies mit einem generellen Vorteilsstatus nichts zu tun hat.
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Montag, 28 September 2026 11:35

Die Wiederauferstehung einer Studie

Ehrlich gesagt, staunte ich nicht schlecht, als vor Kurzem die im November 2025 von den Herausgebern des „Oncologist“ zurückgezogene Krebs-Studie von Michael Frass wieder (bzw. nach Überarbeitung) das Licht der Welt erblickte. Zumal die Publikation nun in einem durchaus angesehenen Springer Nature-Journal (Supportive Care in Cancer) erfolgte [1].
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Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde einer selbstständigen Heilpraktikerin nicht zur Entscheidung angenommen. Damit bleibt es dabei: Nichthomöopathische Eigenblutbehandlungen, bei denen Blut entnommen und anschließend wieder injiziert oder weiterverarbeitet wird, unterliegen dem Arztvorbehalt.
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Sie sind gerade mit Ihren Kindern auf dem Bauernhof im Urlaub? Dann haben Sie offenbar alles richtig gemacht – zumindest aus Sicht der Allergieprävention. Zwischen Kühen, Heu und Stallluft bekommt der Nachwuchs nämlich nicht nur jede Menge Urlaubserlebnisse, sondern möglicherweise auch eine Extraportion „Immunschulung“. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass bestimmte Bakterien aus der Stallluft dazu beitragen können, das Risiko für Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis zu senken.
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Bei hochbetagten und gebrechlichen Menschen kann die Behandlung von Bluthochdruck eine besondere Herausforderung darstellen. Was bei jüngeren Patient*innen als sinnvoll gilt, muss im sehr hohen Alter nicht zwangsläufig den gleichen Nutzen bringen. Eine aktuelle französische Studie zeigt, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine vorsichtige Reduktion blutdrucksenkender Medikamente möglich sein kann – ohne dass dadurch das Risiko für Tod oder schwere Herz-Kreislauf-Komplikationen steigt.
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An medizinischen Handwaschplätzen muss künftig nicht zwingend warmes Wasser zur Verfügung stehen. Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) hat ihre Empfehlung zur Händehygiene entsprechend angepasst. Hintergrund ist, dass die Temperatur des Wassers keinen entscheidenden Einfluss auf die Wirksamkeit des Händewaschens hat.
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